· Alt-Zachun/Hoort · 1 Min. Lesezeit
Alt-Zachun ist jetzt unser
Liebe Waldfreund:innen,
seit diesem Monat sind wir um 123 Hektar größer. In den Gemeinden Alt-Zachun und Hoort, ein Stück südlich von Schwerin und nicht weit von unserem Wald in Kirch-Jesar, haben wir den dritten Erwerb abgeschlossen. Die Kaufpreiszahlung war schon im April erfolgt; jetzt, mit dem Herbst, ist die Fläche vollständig in unserer Hand — und wir haben sie zum ersten Mal als Eigentümer begangen.
Was wir da übernommen haben, ist zweierlei. 73 Hektar sind Wald, überwiegend Kiefer, dazwischen einzelne ältere Eichen an den Rändern, die erzählen, was hier von Natur aus stehen würde. Und 50 Hektar sind Acker — offene Fläche, seit Generationen gepflügt. Zusammen ergibt das, arrondiert, eine Eigenjagdfläche von rund 123 Hektar. Das klingt nach Verwaltungsdeutsch, ist aber wichtig: Erst ab dieser Größe können wir die Jagd selbst führen, und ohne einen Wildbestand, der Verjüngung zulässt, wird aus keinem Acker ein Wald und aus keiner Kiefernfläche ein Mischbestand.
Der Acker ist das eigentlich Neue für uns. Bisher haben wir Wälder weiterentwickelt — hier werden wir zum ersten Mal dabei sein, wie einer entsteht. Wir haben es nicht eilig damit. In diesem Winter wird vermessen und beobachtet, im nächsten Jahr planen wir die ersten Schritte. Wer auf schnelle Bilder hofft, den müssen wir enttäuschen: Das hier ist ein Vorhaben in Jahrzehnten.
Genau deshalb haben wir es gekauft.
— Matthias